Verantwortung beginnt bei Dir – im Kleinen wie im Großen

„Geht nicht, weil …“ – diesen Satz höre ich oft. In Coachings, in Teams, in Führungsetagen. Gemeint ist meist: Ich würde ja, aber die anderen, die Umstände, das System. Und ja, manches ist wirklich hinderlich. Es gibt schlechte Prozesse, unklare Entscheidungen, unfaire Machtspiele.
Aber die Frage bleibt: Was kannst Du tun?
Nicht, was die anderen tun müssten. Sondern Du. Denn Verantwortung beginnt da, wo wir aufhören, mit dem Finger zu zeigen.
Wenn etwas nicht stimmt – steh auf. Wenn Dir etwas auffällt – sprich es an. Wenn ein Prozess nicht funktioniert – beschreib, woran es hakt, und mach einen Vorschlag. Wenn in der Kaffeeküche jemand eine leere Flasche stehen lässt – räum sie einfach mit weg. Nicht, weil Du alles machen musst. Sondern weil es etwas über Deine Haltung sagt.
Wir unterschätzen oft, wie viel Wirkung Einzelne haben. Nicht durch große Gesten, sondern durch das, was wir täglich einbringen: Aufmerksamkeit. Klarheit. Mitverantwortung.
„Das Unternehmen sollte…“ oder „Die Gesellschaft müsste…“ – das klingt, als seien das fremde Wesen. Aber Unternehmen bestehen aus Menschen. Gesellschaft auch. Erzählungen über Unternehmertum, Vertrauen oder Kultur sind nicht unabhängig von uns. Wir sind Teil davon. Wir prägen sie. Mit jedem Beitrag – oder mit jeder Ausrede.
Deshalb: Lernen ist gut. Leitbilder auch. Aber Verantwortung fängt früher an. Kleiner. Konkreter. Statt sich aufzuregen, reicht oft eine kurze Mail. Oder ein Anruf. (Ja, Telefonhörer gab es mal – und sie funktionieren immer noch.) Sich zu ärgern kostet mehr Energie, als einfach zu handeln.
Nicht: Ich weiß, wie es besser geht. Sondern: Ich tue, was ich beitragen kann. Heute. Hier. Jetzt.
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Herzlich aus Hamburg
JPFirnges
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